Engel im Mixed-Print war das Thema der letzten Postkunst Aktion des Jahres 2025. In letzter Zeit habe ich vermehrt die ersten Skizzen, Gedanken und Hinweise für eine Postkunst Aktion in mein Skizzenbuch gesetzt. Das mag auch daran liegen, dass ich neulich diverse Stapel mit Versuchen, Skizzen und Experimenten aus vielen Aktionen, als lose Sammlung wild auf meinem Tisch zusammengetragen hatte. In einem Skizzenbuch ist es gleich gut aufgehoben.
So entstanden meine KleEngel und TabEngel
Recht früh begann ich die Engel von Paul Klee nachzufühlen – ein guter Einstieg in das Thema. Mit Pinsel und Aquarellfarbe zeichnete ich locker die grafischen, minimalistischen und kecken Linien-Wesen nach. Ich mochte Klee schon immer, besonders auch seine Techniken und sein Duktus, seine Farbgestaltungen und seine Fähigkeit so viel zu bewegen mit seinen Strichen. Meine inneren Augen sehen mit.
Im Netz entdeckte ich die geschriebenen Muster von Klee. Und da ist mir aufgefallen, dass er sich auch eine Lineatur gestaltet hat, als Grundlage. Kommt mit sehr vertraut vor.
Engel im Mixed-Print ist mein erstes Projekt in der fünf
Kaum zu glauben, fast zwei Monate später fand ich erst wieder zurück zu den Engeln. Was hauptsächlich an meinen vollen To-do-Listen lag – im November fand die Eröffnung der fünf statt. Nach der ersten großen Aktion in der fünf baute ich mir meinen Arbeitstisch auf und richtete mir eine Atelierecke ein. Das war ein schönes Gefühl! So viel Platz und Licht! Nach all den Monaten saß ich endlich mal allein und mit etwas Ruhe und Zeit in der fünf. Raum, um Reflexionen und den Lauf der Sonne wahrzunehmen, das rege Leben vor dem Schaufenster und … oh Schreck, mein Skizzenbuch ist fast voll!
Inspiriert von Klees freien Strichwesen und einer alten Insekten-Druckplatte (die ich beim Aufräumen wiederentdeckte) füllte ich die erste Seite im Skizzenbuch mit eigenen Kreaturen. Zwischen den Strichtänzen ohne komplizierte Konzepte, eher ein automatisches Zeichnen, tummeln sich bereits die Figuren, die ich dann später auch druckte. Also hätte ich an dieser Stelle aufhören können …
Kleines Experiment mit Milchtüte und Tiefdruckpresse
Obwohl mir die Skizzen schon gut gefielen, musste ich das Fundstück mit Insekt auf Milchtüte probedrucken. Ich habe keine Erinnerung daran, wann ich das Insekt wo und warum gestaltet hatte. Mit meiner umfunktionierten Tiefdruckpresse versuchte ich mein Glück. Allerdings war die Milchtüte wohl schon etwas zernudelt, in Serie kann ich mit dem Insekt nicht mehr gehen. Ich liebe Milchtüten-Tiefdruck, mein Bauchgefühl war jedoch nicht zufrieden. Die lebendigen Zeichnungen aus meinem Skizzenbuch wollte ich nicht steif nach Vorlage drucken. Wie könnte ich druckend zeichnen und lauter Unikate schaffen?
Vertiefende Skizzen – Motivfindung in Serie
Druckreif waren meine Entwürfe noch nicht, daher griff ich diesmal zu Pinsel und Aquarellfarbe und suchte mir Engel aus meinem ersten Versuch heraus und stellte sie einzeln in Variationen dar. In der Wiederholung fand ich meine Engelwesen, die sich für den Druck eigneten.
Ton-in-Ton ist eine Kombi, zu der ich immer wieder gern greife, wenn ich mich harmonisch meinem Ziel nähern möchte. Wenn ich noch nicht genau weiß, in welche Richtung es geht, ich aber den Weg trotzdem schon mal beschreiten möchte. Also pinselte ich lauter kleine Schaufenster auf die Seite und füllte sie nach dem Trocknen mit Pinselstrichwesen.
Konzept einer bestäubten Annäherung
Ich war zufrieden mit der Anmut der insektualen Lumenhaftigkeit meiner Engelwesen. Mischwesen und Vermittlerinnen zwischen meinem Gedankengarten und der irdischen Botanik. Die Insektenengel sind besonders in der Nähe von Pollinaria zu finden, erklärt sich von selbst! Weiter nach Figuren suchen wollte ich nicht, fühlte mich angekommen. Nun näherte ich mich der Drucktechnik an ….
Glasscheibendruck Farbfindung und Flimmern
Ich trug meine Drucksachen vom Tatelier in die fünf. Zwei Werkstätten zu haben ist toll. Für den Anfang allerdings weiß man nie, welches Werkzeug/Papier/Farbe/etc. an welchem Ort ist. Gefühlt, ist die eine oder andere spezielle Sache nie in dem Raum, in dem man gerade ist.
Die Drucktechnik war eigentlich von Anfang an klar. Paul Klee hat sie gern angewandt. Und ich liebe sie noch mehr, als den Milchtütendruck. Also begann ich die ersten Versuche direkt von der Glasscheibe zu drucken. Weiß stellte sich als sehr ungünstig heraus, die Linoldruckfarbe war zu dünnflüssig. Föhnen und Warten schien mir zu müßig bei einer Auflage von mindestens 30 Stück.
Mit dunkleren Tönen erzielte ich die besseren Ergebnisse, schließlich wechselte ich zu einer zähen Buchdruckfarbe, die hervorragend schmatzte und majestätisch Blau leuchtete. Ich brauchte eine Weile, um die perfekte Farbbeschichtung der Scheibe herauszufinden. Die Probedrucke sind teilweise etwas ungenau und verrauscht, gefallen mir trotzdem sehr gut. Vermutlich spielt das Motiv positiv mit, denn ein Engel muss nicht gestochen scharf erscheinen. Flimmern sie nicht eher? Heißt es nicht so?
Monoprint-Technik für Unikate in Serie
Das Schöne am Glasscheibendruck ist, dass die Druckplatte mit der Zeit immer schöner und vielschichtiger wird. Um meine Engel in Serie zu drucken, habe ich allerdings nur eine kleine Ecke unten rechts auf dem Glas eingewalzt. Nach jedem Druck habe ich die entstandenen Lücken wieder eingewalzt, damit die 24 Drucke die besten Voraussetzungen hatten. Das hat prima geklappt, es gab keinen Fehldruck und jeder Engel hatte eine persönliche Handschrift.
Während des Gestaltens der ATC Engel-Karten, träumte ich vom dritten Tisch, den wir uns unbedingt in naher Zukunft anschaffen müssen. Das Format war ja sehr klein, aber mit allem drum und dran und Sonderdrucke, wurde es dann doch eng mit der Zeit.
Für meine 24er-Serie grundierte ich Aquarellpapiere auf der Gelliplate mit Wischeffekten in Lilatönen. Mehrfach verdichtete ich die Grundmuster und druckte so lange, bis ich zufrieden war. Der Hintergrund sollte hell und nicht zu unruhig sein.
Die Scheibe hatte ich dünn und gleichmäßig mit Buchdruckfarbe eingewalzt. Das Papier lag mit dem Gesicht nach unten auf der Farbschicht. Mit einer Ahle habe ich dann das Motiv auf die Rückseite gezeichnet. Die Rillen, die die Ahle hinterließ, bildeten eine Art Blindzeichnung auf der Rückseite.
Die Grundierten ATCs erhielten vor dem Druck noch je drei goldene Lumen für das Innerste meines Insekten-Engels. Mit goldener Tusche zeichnete ich die Kugeln und hoffte auf schöne Versatzdrucke.
Das Papier zeichnet mit
Das Aquarellpapier lieferte eine eigene Struktur, die die Buchdruckfarbe einlud, unregelmäßige Streumuster mitzudrucken. Kleine unruhige Monoprint-Punkte entstanden. Besonders an der gezeichneten Linie sammelten sie sich wie ein Raster an. Eine Art Engels-Flimmern.
Feinschliff und Trennungs-Gedanken
Jeder Druck anders und doch alle gleich. Wie immer kann ich mir das gerahmt als Serie wunderbar vorstellen. Ein Traum, den ich seit einigen Jahren in jedem Dezember habe. Am Ende werden die Werke jedoch signiert, nummeriert, verpackt und verschickt. In 23 + x Himmelsrichtungen. Ich nehme mir jedes Mal vor, mir irgendwann (schon sehr bald) selbst eine so große Serie zu gestalten.
Das Drucken war schön. Und ja, ich kann voller Freude das scheinbar immer Gleiche in hoher Auflage zeichnen. Aber die Rückseite … hatte ab einem gewissen Zeitpunkt eine einschläfernde Wirkung auf meine rechte Hand.
Die Wortspiele kommen immer wie von selbst – gesegnet sei mein Name, der sich für allerlei Schabernack eignet. TabEngel nach KleEngel! Als Nummer 19 hatte ich reichlich viel Zeit für diese Aktion und wie ihr am Datum erkennen könnt, gelingt es mir trotzdem immer wieder, erst ein bis zwei Tage vor Liefertermin fertig zu werden. Trotz Weihnachtspostgeschäft sind die geflügelten Wesen pünktlich am 19. Dezember in den Briefkästen der Teilnehmerinnen gelandet.
Sonderpöste als Dankeschön für so viel Post
Für Sonderpöstchen habe ich einige etwas zu unruhig geratene Drucke mit Gold eingewischt und ebenfalls beengelt. Ich habe soooo viele Engelskärtchen von den Teilnehmerinnen erhalten, so um die 80 Stück, dass ich einigen liebe Postkünstlerinnen gern antworten wollte. Dazu hat sich bei mir von Jahr zu Jahr immer mehr Tauschpost ergeben. Also habe ich mehr als 40 Briefe verschickt.
Kolorierter Bildbrief in Serie
Ein Bildbrief als Anschreiben durfte nicht fehlen. Ich habe ihn per Laserdrucker vervielfältigt und koloriert. Vermutlich bei Dunkelheit, denn es gibt keine Fotos davon. Die Bildbriefe schreibe ich aus dem Bauch heraus. Es gibt keine Skizzen oder Planungen im Voraus. Nicht weil die Zeit fehlt, sondern, weil das schon immer mein Wunsch war, losgelöst von Perfektion und Planung die Dinge zu vertauschen. Schrift zu zeichnen und Zeichnungen zu schreiben und alles miteinander zu verbinden. Wie soll man das planen, ohne die Freude daran zu verlieren? Klar kann ein Brief geplant werden, allerdings ist das Schreiben eines Briefes für mich etwas Unmittelbares und Spontanes.
Die Grundierung des Briefes mit Läusekamm war an dieser Stelle etwas überambitioniert. Läusekamm ja, aber nicht unter einem Bildbrief. Das Ganze ließ sich schlecht Scannen und Drucken und musste stark nachbearbeitet werden. Wobei es mir schon sehr gefallen hat, wie die Buchstaben über die Furchen gestolpert sind.
Das Verpacken ist ein wunderbarer Moment. Alles kommt zusammen und macht sich auf den Weg. Die Umschläge habe ich sehr brav gestaltet, gut lesbar für gewisse Sortier-Maschinen. Sie sollten ja nicht meinetwegen ihre Zahnräder verlieren und das System kurz vor Weihnachten zur Eskalation führen.
Kürzlich wurden die Listen zur Frühlingspost verschickt und ich freue mich auf eine neue Aktion! Die Engelsgeschichte geht noch ein bisschen weiter, aber darüber erzähle ich in einem anderen Post.
Kreative Grüße von Tabea und danke für dein Interesse
Diese Woche ist Sommerpost Finissage! Im Post-Kunst-Werk Blog gibt es bereits Michaela und mein traditionelles Pingpong – mit Rückblick auf die gelungene gemeinsame Aktion nachzulesen. Für die Sommerpost 2025 habe sich Michaela und ich ein Weitblick-Landschafts-Projekt ausgedacht, an dem sehr viele, liebe, kreative Postkünstlerinnen teilgenommen haben.
An dieser Stelle gehe ich tiefer auf meine eigene Puzzle-Landschaft im Hochdruck ein. Ganz frei suchte ich Farben, Formen und landschaftliche Blicke in meinem Skizzenbuch. Das Thema Blick liegt mir schon lange am Herzen. Sowohl der äußere als auch der innere. So erklärt es sich von selbst, dass in meinen ersten Visualisierungen beides Ausdruck fand.
Schwarze Tusche und Feder sind die Werkzeuge, um meine Gedankenschaften aus ihren Kammern herauszulocken. Das Zeichnen hat Spaß gemacht, obwohl es sich in meinem Kopf anfühlte, als würde ich Licht in eine Dunkelkammer lassen. Es gab so viele Eindrücke und Ausdrücke, dass schnell klar war, DAS ist nicht in einem Puzzledruck zu bändigen. Ich sammelte ein paar landschaftliche Muster, stapelte Räume und fand schließlich … etwas, was einer Mischung aus meinem Innen und Außen glich.
Schließlich blieb ich an der Doppelseite (siehe oben) hängen. Zwar noch recht aquarellig, aber schon in Schichten, Flächen und Räume gegliederte »Schaften«. Ich bedachte, dass ein akkurat geschnittener Druckstock eventuell die emotionalen Seiten der farblichen Wasserspiele nicht gut wieder geben könnte.
Obwohl ich die Zeichnung links – mit einem Meeresmondblick – mag, war sie mir zu real und ich entschied mich für eine abstrakte Variante wie rechts. Etwas wetterartiges, ein übereinander von Streifen und Zonen für einen tiefen Blick. Bewusst haben wir uns diesmal für das hochkantige Format entschieden.
Nachdem ich mich im Skizzenbuch thematisch ausgetobt hatte, kam ich auf die Idee, alles wieder zu vergessen. Ich fing also nicht an, meine Entwürfe auf die Druckplatte in DIN A5 zu übertragen, sondern malte direkt auf die noch ganze Platte. Ich dachte, vielleicht spricht dieses Stück Gummi mit mir und ich kann daraus etwas neues entwickeln.
Links mein erster Druck und rechts die Platte mit noch reichlich Farbe. Ein Tag am Meer? Sehe ich da einen Strand mit Brandung und Wildwetterwolken? Auch wenn mir mein erster Druck schon gut gefiel, erinnerte ich mich an unser Thema »Puzzledruck«. Mit einer Platte würde ich dem nicht gerecht werden können. Ich schnitt die Platte mit einem Skalpell beherzt – ohne weitere Vorskizzen – an den entsprechenden Stellen durch und erhielt 3 Teile. Eine konkrete Landschaft hatte ich dabei noch nicht im Sinn. Ich muss wohl gedacht haben, ich nähere mich einer »Schaft« auf diese Weise an, ohne sie zu konkret »haben zu wollen«.
Mit dem hügeligen Schnitt am Horizont entfernte ich mich optisch von der Meereslandschaft. Statt zum Schnitzwerkzeug zu greifen, legte ich meine schönsten Pinselschätze auf den Tisch. Die drei Platten ließen sich mit Linoldruckfarbe, Farbwalze und Pinsel gut gestalten. Ich mochte, die glatten Effekte an den Schnittkanten der Platten. Wirre Pinselkräuseleien türmten sich scheinbar wie Wolken am Horizont. Pinselstriche wirkten wie Himmel, See und Ufer – fehlte noch ein Lot, so entstand der vierte Cut.
In diese Strukturen noch Muster zu schnitzen, widerstrebte mir. Also beließ ich es dabei. Von Druck zu Druck variierte ich die Farben dezent, mischte nach, probierte aus. Und rasch war die Serie komplett. Um stets vier Farben zum Einwalzen parat zu haben, verwendete ich 2 große Glasscheiben. Für ein Anschreiben sammelte ich ein paar Skizzen aus meinem Buch und gestaltete einen Bildbrief.
Kommt jetzt eine Herbstpause? Wie so oft nach einer Postkunst Aktion, denke ich, ich könnte doch in dieser Technik noch etwas experimentieren. In Wahrheit stapeln sich Projektbündel auf meinem Schreibtisch, die alle gern noch hübsch aufbereitet werden möchten. Dafür könnte sich die kalte Jahreszeit eignen, wenn mein Garten schläft und ich deshalb vermutlich sehr, sehr viel Zeit haben werde.
Für die diesjährige Frühlingspost haben sich Michaela und ich mal etwas anderes ausgedacht. Es wurde nicht gedruckt und es gab in dem Sinne auch keine neue Technik zu erobern. Schon länger schwebten mir die minimalistischen und wunderschönen Scherenschnitte von Henri Matisse vor dem inneren Auge. Also haben wir uns auf Farbflächen und florale Papierschnitte eingelassen.
War ich jemals so weit vorn auf einer Liste? Meist bin ich ganz weit hinten und konnte die Herangehensweisen der anderen beobachten, bevor ich mich ans Werk machte. Ich muss sagen, zeitnah mit der Postkunst zu beginnen, hat mir gut gefallen. Ich habe zeitig angefangen, Eindrücke in meinem Skizzenbuch zu hinterlassen und kam rasch auf meine Tatulpen für die Frühlingspost 2025.
Mein Skizzenbuch sagt mir, wo es lang geht
Mit Feder und Pinsel zeichnete ich grobmotorisch Blumenskizzen in das Buch und verzichtete auf Details. Schließlich ging es darum, die Entwürfe später zu schneiden. Daher zeichnete ich mit der flachen, langen Seite des Pinsels, um das das markmakinghafte zu betonen. Obwohl ich mich sofort mit den Tatulpen verbinden konnte, entstanden noch ein paar andere Pflanzen. Manchmal lasse ich mich gern auf den Impuls der Gründlichkeit ein und gehe im Flow weiteren Ideen nach, auch wenn ich sie nicht mehr brauche.
Der algenhafte Blumentanz oben rechts gefällt mir. Die floralen Wesen mögen sich scheinbar und schmiegen sich an- und ineinander. Auch die Überlagerungen sind schön, aber eignen sich nicht für einen Scherenschnitt. Besonders die Verläufe und die neuen Farben, die durch die Schichtung entstanden, sind interessant. Bunte Transparentpapiere wären dem vielleicht nahe gekommen.
Im kreativen Fluss mit Dummies
Obwohl mir der Aquarelleffekt gefallen hat, verfolgte ich einen anderen Plan. Warum auch immer, bereits bevor die ersten Entwürfe entstanden, hatte ich ein samtiges, knautschiges, zartes Papiergelüst. Und nur Linoldruckpapier kam dem nahe. Es ist ein japanisches Papier, das zwar sehr dünn, aber strapazierfähig ist. Ich finde es gut, mit Dummies zu beginnen. Sie hatten ein anderes Format, hielten sich somit nicht direkt an die Regeln, was mir den Einstieg erleichterte.
Mit Tusche – in den Lieblingsfarben aus dem Archiv – färbte ich Probeblätter in DIN A5 ein. Alles lief nach Plan und die Einfachheit im Prozess hat Spaß gemacht. Die Farbkombination für die Collage entstand aus dem Bauchgefühl, nur zwei Farben pro Blatt, mehr sollten es nicht werden. Das Format ließ sich gut bearbeiten und die Entwürfe flossen ungehindert über die Schere auf das Papier.
Papiereinfärben und Arbeiten in Serie
Die Serienarbeit konnte beginnen, und im großen Stil färbte ich Blätter im richtigen Format ein. Die Effekte der Farbperlen auf dem feuchten Tisch waren sehr angenehm. Leider musste ich sie übertünchen und dachte mir, mit diesem Linoldruckpapier werde ich noch öfters färben und experimentieren. Hättest du gedacht, das Papier beim Einfärben einlaufen kann? Während des Einfärbens ist das Papier deutlich geschrumpft, damit habe ich nicht gerechnet. Am Ende war die Arbeit tatsächlich je ein Zentimeter zu kurz an den Seiten.
Es entstanden Farbpapiere in zwei unterschiedlichen Tönen, die ich noch etwas zerknüllte. Ohne Vorzeichnung schnitt ich die Tulpen aus und fixierte sie locker mit Klebestift auf der Unterlage. Das Motiv ließ sich gut an das sehr schmale Format anpassen. Das Postkartenformat hat mir allerdings auch sehr gut gefallen. Besonders auf diesem zarten Papier schimmert die verwässerte Tusche blass zwischen der kräftigen Farbe. Beim Kolorieren des Papiers hat es Spaß gemacht und ich konnte den Effekt nur erahnen. Ohne Kleckse fühle ich mich nicht wohl, also vervollkomnete ich die Tulpen mit Ton-in-Ton-Tusche-Klecksen.
Textcollage und Blackout Poetry
Für die Schnipselpoesie wählte ich ein Buch aus dem Erbe meiner Oma. Es hatte das perfekte Format, und der Blocksatz passte ausgezeichnet. Wie für mich gemacht! Die Schnipsel für die Poesie bestanden aus drei Fragmenten pro Blatt. Die Seitenzahlen und Überschriften entsprechen den tatsächlichen Positionen der Seiten im Buch. Den oberen sehr breiten Rand ließ ich bewusst, damit man die Seiten später gut binden kann und nichts zu nahe am Bund steht.
Für den Text habe ich die Blackout Poetry angewandt. Mit Pinsel und Tusche wurde alles verdeckt, was einem neuen Sinn im Wege stand. Robert Lejeune, Autor und Berichterstatter über Honoré Domie, hat eine komplexe Textgrundlage geboten. Ich freu mich schon, den Text auf andere Weise für meine Sonderpost zu bearbeiten.
Kalligrafischer Beibrief
Ein Frühlingspost-Beibrief, in bewährter Technik, musste natürlich dazu. Mit Lieblingsfeder und schwarzer Tusche schrieb ich frei aus dem Bauch heraus. Dabei blieb ich dem Farbschema treu. Am Ende gab es zwei Blatt pro Brief. Die Rückseiten des Anschreibens streifte ich.
Es war schön mit euch und kleine Vorschau
Es war mir ein Vergnügen! Ich bedanke mich bei allen Teilnehmerinnen, die so aktiv und begeistert mit dabei waren! Danke für die vielen lieben Pöste und Sonderpöste! Wenn du wissen möchtest, was aus all den Werken geworden ist, dann schau gern am Montag im Post-Kunst-Werk vorbei. Michaela und ich haben eine feierliche Finissage gepostet! Ein paar kleine Einblicke:
Siebdruck war die Technik der Frühlingspost 2023. Eine künstlerische Drucktechnik, die sich sehr gut eignet, um in Serie zu gehen. Mein großes Siebdruck-Sieb habe ich vor vielen Jahren geschenkt bekommen. Es ist etwas größer als meine Küchentücher (»Küchentücher« waren Teil des Postkunst-Konzepts). Die Tücher waren ursprünglich Naturweiß, ich färbte sie Lila. Mein Plan, mit einer speziellen Paste zu arbeiten, stand von Anfang an. Ich war sehr gespannt, wie sich der zeichnerische Duktus der Tadieschen im Siebdruck erhalten lassen würde.
Außer weißer Siebdruckfarbe und die Chemie für das Sieb fand ich alles in meinem Fundus. Das Lila für das Tadieschen nahm ich direkt aus der Dose, was Seltenheitswert hat. Lila ist in den Farbsystemen als schöne und fertige Farbe eher selten vorhanden. Dazu mischte ich einen sanften Morgentau. Für die Blättchen und für die Kontur der Zeichnung, wählte ich ein Petrol. Petrol war eine Vorgabe der Frühlingspost. Meine Farbwelt für mein Tuch nach Gusto, fand ich im Skizzenbuch:
Motiventwicklung: Vom Skizzenbuch auf das Vollformat
Meine Tadieschen hatte ich im Skizzenbuch von allen Seiten erforscht und der Entwurf stand. Ich zeichne selten mit Bleistift vor, doch hier war es sehr praktisch, um Feinheiten zwischen Illustration und kalligrafischer Handschrift zu justieren. Mit einem satten Duktus zeichnete ich schließlich mit Tusche und Pinsel die Reinzeichnung.
Dabei hatte ich im Hinterkopf, wie die verschiedenen Ebenen, die sich durch das einzelne Drucken der Farben ergeben sollten, zusammenspielen. Da sich die Kontur mit Illustration und Zeichnung auf einer Druckebene befinden würde, habe ich Schrift und Illustration sich überlappen lassen. Wirkt lebendiger! Ob der Duktus des Pinselstrichs und die Kleckse tatsächlich mit der Technik darstellbar sein würden, wusste ich nicht. Nicht zu wissen, ob etwas, was so richtig viel Vorbereitung und Arbeit macht, nicht klappt oder doch … sorgt für das gewisse Prickeln beim Tun.
Drucken der Ebenen mit Folie
Den Entwurf teilte ich in drei Ebenen. Die unterste Ebene in Lila stellt den Körper des Tadieschens dar. Mit der zweiten Ebene wird die Tasdieschen Frisur im sanften Morgentau gedruckt. Und die abschließende Kontur wird im dritten Durchlauf auf das Tuch gebracht.
Um in Serie drucken zu können, wählte ich eine Folie und kein Papier für die Schablone. Schließlich sollte die Vorlage bis zum Schluss durchhalten. Das großformatige Arbeiten mit Folie ist eine Frickelei. So ähnlich wie Mäusemelken. Die übersichtlichen sechs Tadieschenkörper ließen sich deutlich einfacher kleben, als die länglichen Frisuren. Einige Passagen zerschnitt ich und klebte sie einzeln auf das Sieb. Die Folie war sehr rollig und flutschte eigenwillig durch die Gegend. Zweifel kamen auf. Wird das was?
Ich machte mir Gedanken darüber, dass nach dem Zerschneiden der Folie mein Motiv nicht mehr exakt sitzt. Ein leichtes Blitzen der unterschiedlichen Ebenen, so entschied ich, sind bei diesem Entwurf okay. Erinnert ihr euch noch an die alten Obstkisten in den Supermärkten? Die hatten auch diesen Charme der Ungenauigkeit und ich fand sie damals wunderschön.
Die Qualität des Drucks hat mich sehr beglückt. Satt und glänzend stand die Farbe auf dem Tuch. Auch die leichten Verläufe an den Rändern kamen mir sehr gelegen. Anfangs habe ich aus Vorsicht sehr oft über die Schablonen gerakelt. Mit der Zeit lernte ich, dass das nicht nötig ist.
Passgenauigkeit lässt Grüßen
Für das Positionieren der Motive habe ich für das Drucken mit der Folie keine Passmarken verwendet. Wohl eher, weil ich vorher nicht darüber nachgedacht hatte und mittendrin keine Kapazitäten dafür hatte. Ich hoffte, die Frisuren würden sich schon irgendwie an die Tadieschen Körper schmiegen.
Meine einzige Justierhilfe beim Kleben war das Unterlegen der 1:1 Zeichnung, die erfreulicherweise durch das Sieb schimmerte. Beim Drucken setze ich auf mein Augenmaß und legte den Siebdruck-Rahmen einfach mittig auf das Tuch. Eine Passmarken-Technik entwickelte ich erst später. Dazu gleich mehr.
Für einen kleinen Abstand zwischen Sieb und Tuch sorgte ein an den Rahmen geklebtes Centstück.
So kam das Motiv auf das Sieb: mit Fluid und Filler!
Wie ich detaillierte Motive ohne Belichtung auf ein Sieb bekomme, habe ich mich schon lange gefragt. Bis ich davon erfuhr, dass es ein »Drawing Fluid« gibt, mit dem ich einfach auf das Sieb zeichnen kann. Die Zeichnung wird nach dem Trocknen mit einem »Screen Filler« geflutet. Nach dem Trocknen des Fillers, lässt sich das Fluid wieder auswaschen und die Zeichnung ist »frei«. Das bedeutet, die druckenden Elemente auf dem Sieb, werden nicht durch eine Paste verschlossen. An diesen Stellen kann die Farbe durch das Sieb gerakelt werde und das Motiv wandert 1:1 auf das Küchentuch.
Soweit die Theorie. Ohne die Technik auszuprobieren, machte ich mich ans Werk. Es lief alles perfekt. Dass das nicht immer so ist, weiß ich nun aus den Berichten anderer Teilnehmerinnen.
Unten seht ihr mein Sieb mit Geisterbildern. Alte Motive ließen sich nicht vollständig beseitigen. Sie stören nicht beim Drucken. Ich füllte das Drawing Fluid (blau) in ein Glas und machte mich mit einem geeigneten Pinsel ans Werk. Ich hatte vorher verschiedene Pinsel getestet, um den richtigen Duktus zu treffen. Die Reinzeichnung lag unter dem Sieb. Die Abstandhalter haben verhindert, dass das Fluid an der Papiervorlage kleben bleibt. Das Fluid ließ sich wunderbar verarbeiten. Sogar ein paar Kleckse gelangen.
Nach dem Durchtrocknen des Drawing Fluids habe ich das Sieb mit dem Screen Filler (rot) geflutet. Den Filler habe ich teilweise zu üppig aufgetragen. Das Auftragen war knifflig, daher gibt es keine Fotos. Mit einem Rakel habe ich den Filler über das Sieb verteilt. Da ich keine ungewollt offenen Stellen erzeugen wollte, bin ich einige Male über das Sieb gefahren, um reichlich Filler zu verteilen. Dadurch hat sich der Filler durch das Sieb gedrückt und hat sich an gewissen Stellen sehr verdichtet. Noch etwas mehr und er wäre auf der Rückseite in meine Zeichnung geflossen. Zum Glück ließen sich die paar Tränen, die entstanden, gut wieder abnehmen.
Nachdem der Filler trocken war, wurde das Sieb in der Badewanne gewaschen. Das Fluid ist wasserlöslich und wurde aus dem Sieb gespült. Nun zeigte sich, dass alles gut funktioniert hat. Das Verfahren hat mich sehr überzeugt, kleinste Pinselspuren wurden sichtbar!
Passgenauigkeit dank Schablone und Markierungen
Wie bereits erwähnt, stellte sich beim Machen heraus, dass ich mir ein System für die Passgenauigkeit ausdenken muss. Schließlich sollte die Kontur meines Motives passend auf den bereits gedruckten Körpern liegen. Dadurch, dass ich bisher keine Passmarken verwendet hatte, tanzten die Tadieschen auf jedem Tuch anders. Ich übertrug die Outline meiner original Tadieschen Zeichnungen mit schwarzem Permanent-Marker auf eine große Folie. Die Folie befestigte ich mit Klebeband oben am Tisch.
Vor jedem Druck legte ich das Tuch unter die Folie. Ich schob das Tuch so lange hin und her, bis die schwarze Outline »perfekt« saß. Dann klappte ich die Folie weg, ließ das Tuch genau an der Stelle liegen, setze das Sieb an die Passmarken (die ich direkt auf den Tisch gezeichnet hatte) auf das Tuch und konnte drucken.
Ja, very Homemade, aber es hat gut funktioniert!
Ernte: Der schöne Moment, wenn das Sieb abgehoben wird
Jeder Druck hatte etwas Eigenes und ich bin glücklich, dass es keinen Ausschuss gab. Die Blattfrisuren tanzten mal mehr, mal weniger. Hi und da gab es Rakelspuren. Alles im grünen Bereich. Am Ende hatte ich meinen kleinen Stapel Tadieschen Küchentücher nach Gusto, die in die Briefumschläge verpflanzt wurden. Mein Beibrief entstand aus der flotten Feder. Und ab die Post!
Hier eine Auswahl der Küchentücher, die bei mir im Briefkasten lagen. Jedes ist anders und es ist eine tolle Serie geworden! Um die Tücher den Künstlerinnen zuordnen zu können, habe ich kleine Etiketten angeheftet.
Am Ende gönnte ich mir noch ein bisschen Spaß. »Tadieschen im Siebdruck« funktioniert nicht nur auf Küchentüchern:
Nicht jede Technik aus unseren Postkunst-Aktionen möchte ich danach unbedingt wiederholen. Diese schon! Das Zeichnen direkt auf das Sieb finde ich sehr überzeugend. Besonders in Kombination mit Shirts in Tabea Design, würde ich am liebsten sofort wieder loslegen.
Vor einem Jahr, zur Frühlingspost 2023, gab es diesen Blog noch nicht. Gern nehme ich nach und nach meine verflossenen Postkünste nachträglich auf. Nicht mehr lange und die Frühlingspost 2024 beginnt. Michaela und ich haben ein feines Konzept erarbeitet und wir sind schon sehr gespannt. Heute blicke ich noch mal zurück zur Siebdruck-Aktion im letzten Jahr. Damals hat sich schnell das Motiv eines Tadieschens herausgearbeitet. Ein heiteres Wesen, das Küchentücher bewohnt. »Tadieschen im Skizzenbuch« ist jedoch die passendere Bezeichnung, denn das kleine Gemüse hat ein Eigenleben im Skizzenbuch entwickelt.
Ein neues Skizzenbuch mit Konzept
Dieses weiße Weißbuch aus abgelagertem Aquarellpapier hatte ich schon vor einiger Zeit koptisch gebunden. Es gab bisher keinen Anlass, es aufzuschlagen und anzufangen. Den Umschlag und den Spiegel habe ich Weiß gelassen, damit ich es von außen gestalten kann, wenn ich weiß, in welche Richtung es innen geht. Für meine sprießenden Ideen der Frühlingspost mit dem Motto »nach Gusto«, habe ich es angefangen zu füllen. Es war ein schönes Gefühl!
Als Konzept für dieses Skizzenbuch, habe ich mir vorgenommen, mich und meine Arbeit selbst dokumentarisch zu begleiten. Skizzenbücher waren für mich bisher Bücher, in die ich alles möglich hineinschrieb und zeichnete. Ideen, Gedanken, Entwürfe, Farbpaletten, … landeten querbeet auf die Seiten. Oft gab es keine Beschreibung und nicht mal ein Datum. Das ist okay! Manchmal braucht man einen ungebändigten Raum für alles, was aus einem herauspurzelt. Doch ich war sehr motiviert, etwas Neues auszuprobieren.
Die ersten Tadieschen hatten Ärmchen und eine unstete Blattfrisur. Das Grünzeug reduzierte sich schließlich auf drei Herzblättchen.
Selbstdokumentation ist inspirierend
Tadieschen ist gleich auf Seite eins ins Skizzenbuch eingezogen. Mit schwarzer Tusche und Feder leite ich jeden Eintrag mit Datum, Uhrzeit und ein paar Zeilen zu meiner Eingebung ein. Dies sehr entspannt, ohne Dichtkunst von mir zu erwarten. Auch beschreibe ich meine Zeichnungen mit ein paar Worten, gebe Hinweise zu Formaten und Materialien. Obwohl dies planvoll wirkt, gehe ich frei und aus dem Bauch heraus heran. Die Texte und Namen für die Figuren entstehen fast wie von selbst. Für dieses Projekt habe ich meine Tusche Gläschen entstaubt und belebt. Ich griff zu den Farben, die ich mir vor einiger Zeit gemischt hatte.
Warum »selbst dokumentarisch«? Weil ich, während ich einen Entwurf anlege, eine Idee visualisiere oder Gedanken brainstorme, offen und intensiv dabei bin. Warum also nicht auf der Stelle weitergehen und dem Ganzen einen Namen und eine Beschreibung geben? »Herzrübchen«, so ein Wortspiel fällt mir direkt beim Schaffen ein. Zeichnung, Farbe und Schrift gehen Hand in Hand. Es ist wichtig, die Gedanken und Ideen gleich festzuhalten, denn später ist das Gefühl für das Tun im Jetzt nicht mehr vorhanden. Gerade aus der Unernsthaftigkeit entstehen schöne Zusammenhänge. In einigen Jahren kann ich besser nachvollziehen, worum es sich genau handelt. Ich kann Experimente besser weiterspinnen und würde eventuell geplante Einstiege in alte Projekte viel schneller finden.
Technische Hinweise und Nebengeschichten
Mein Tadieschen entwickelte sich frei von Seite zu Seite. Mir schwebte ein heiteres Gemüse vor Augen, in meinen Lieblingsfarben. Ich reduzierte und konkretisierte es und begab mich auf die Suche nach dem richtigen Petrol. Petrol war eine farbliche Vorgabe der Postkunst Aktion. Gar nicht so einfach, sich für einen Farbton zu entscheiden! Zu beachten, ein Mischen mit Tusche ist etwas anderes, als das Mischen mit Siebdruckfarben.
Es entstanden Nebengeschichten. Nach einem Gespräch mit einer Freundin, in dem es um Ernsthaftigkeit ging, entstanden »Grinsgirsch« und »Schmunzelschaumhalm«. Die Freundin deutete an, dass meine Tadieschen zu einfach und heiter wirkten. Diese Bemerkung triggerte mich. Ich beschloss, meine andere Sichtweise mit Humor auf den Punkt zu bringen. Wie ernsthaft muss Gestaltung sein? Wie ernsthaft muss Gemüse sein? Lächelkraut ist die Antwort. Und ein Skizzenbuch ist IMMER eine gute Antwort!
Und dieser Entwurf rechts ist es dann geworden. Die Umsetzung des Siebdruckes auf Küchentuch zeige ich in einem weiteren Blog-Post. Auf der linken Seite befinden sich Mischungen für das Blattgrün, in Anlehnung an den Farbton »Sanfter Morgentau«. Jetzt in der Rückschau wird es um so deutlicher: Das Projekt ist ein Jahr alt und dank der Skizzen und Bemerkungen gelingt das Eintauchen und Rekapitulieren recht einfach. Da bleibe ich dran!
Liebgruß von Tabea
Inspiration
Das Konzept der Frühlingspost 2023: KLICK Die Finissage, in der meine fertigen Tücher zu sehen sind: HIER